Mentalbehindertensport

Es gibt keine einheitliche Definition für mentale Behinderung. Unter diesem Begriff werden unterschiedlichste Ausprägungsformen zusam­mengefasst, wie Lernbehinderungen, leichte mentale Behinderung bis zu "schweren" mehrfachen (körperlich und geistigen) Behinderungen.

Mentale Behinderung ist, wie oft fälschlicherweise behauptet wird überhaupt keine Krankheit. Sie wird zwar oft durch eine biologische Krankheit, eine organische Schädigung oder aufgrund genetischer Vorgaben (wie z.B. Down Syndrom) verursacht, ist aber, so wie andere Behinderungen "nicht heilbar".

Die Behinderung ist ein Teil des So-seins eines Menschen und gehört zum Leben von Menschen mit Behinderung dazu. Menschen mit mentaler Einschränkung können in ihrer Entwicklung gefördert werden und sind wie jeder andere Mensch prinzipiell bildbar. Eine gezielte Beweg­ungs- und Sporterziehung begünstigt nicht nur die motorischen sondern auch die kognitiven Lernprozesse. Dies führt zu einer Verbesserung der Gesamtpersönlichkeit.

Die Aufnahme in den ÖBSV war ein Meilen­stein für die soziale Integration von mental behinderten Menschen im Sport und in der Gesellschaft.

Die bedeutendsten Sportarten sind: Leichtathletik, alpiner und nordischer Skilauf, Schwimmen, Fußball, Tischtennis, Tennis, Stock­schießen, Boccia und Kegeln.

Weitere Infos finden Sie unter:  www.mentalbehindertensport.at