Anti-Doping Bestimmungen

Für den Österreichischen Behindertensportverband, für alle dem ÖBSV angehörenden Verbände, Vereine und deren Mitglieder sowie für alle (auch beauftragte oder unter Patronanz stehende) ÖBSV-Wettkampfveranstaltungen haben die österreichischen Anti-Doping Bestimmungen gemäß Anti-Doping Bundesgesetzes (ADBG 2007) in der jeweils gültigen Fassung und die Anti-Doping Bestimmungen des jeweiligen Internationalen Sportverbandes Gültigkeit.

Für das Handeln der Organe und für alle im Namen des ÖBSV auftretenden und agierenden Betreuungspersonen (insbesondere Ärztinnen, Trainerinnen, Physiotherapeutinnen, Masseurinnen, Funktionärinnen, Managerinnen, Mitarbeiterinnen und Familienangehörige) sind insbesondere die Bestimmungen des § 18 ADBG verbindlich.

Über die Verhängung von Sicherungs- und Disziplinarmaßnahmen aufgrund des Verdachts von Verstößen sowie über das Vorliegen von Verstößen gegen Anti-Doping Regelungen entscheidet im Auftrag des Österreichischen Behindertensportverbandes die gemäß § 4a ADBG eingerichtete unabhängige Österreichische Anti-Doping Rechtskommission im Sinne des § 15 ADBG.

Entscheidungen der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission können in weiterer Folge bei der Unabhängigen Schiedskommission (vgl. § 4b ADBG) angefochten werden, wobei die Regelungen gemäß § 17 ADBG zur Anwendung kommen.

Sämtliche an einem Anti-Doping Verfahren beteiligte Personen haben den Aufforderungen der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission und der Unabhängigen Schiedskommission Folge zu leisten und am Verfahren ordnungsgemäß mitzuwirken. Dieser Vorgabe Zuwiderhandelnde sind unter Anwendung der verbandseigenen Disziplinarordnung mit entsprechenden Konsequenzen zu sanktionieren.

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